Krisenmanagement und Standortschließung für einen Automotive-Zulieferer Tier 1
Ausgangssituation
Ein Automotive-Zulieferer (Tier 1) mit rund 25 Mio. EUR Umsatz und 128 Mitarbeitenden stand vor der Schließung eines Produktionsstandortes. Gleichzeitig mussten kritische Kundensituationen (OEM) entlang der gesamten Lieferkette gemeistert werden: Die Serienbelieferung durfte nicht gefährdet werden, die Lieferfähigkeit musste bis zum letzten Tag sichergestellt sein – trotz laufender Standortabwicklung.
Meine Rolle
Als Interim Manager „Logistik“ und „Operations“ habe ich die Projektkoordination der Standortschließung übernommen und parallel das operative Krisenmanagement in der Lieferkette gesteuert.
Vorgehen und Schwerpunkte
- Krisenmanagement in kritischen Kundensituationen: Absicherung von Serienbelieferung, Sicherung der Lieferfähigkeit, Steuerung der Teileversorgung und des Behältermanagements
- Krisenmanagement entlang der gesamten Lieferkette, inklusive enger Abstimmung im Kunden- (OEM) und Lieferantenmanagement
- Planung und Umsetzung verschiedener Maßnahmen im Rahmen der Standortschließung und -abwicklung
- Koordination der Schnittstellen zwischen Logistik, Operations und Projektmanagement während der gesamten Abwicklungsphase
Nutzen für den Mandanten
Trotz der bevorstehenden Standortschließung blieb die Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden (OEM) bis zum Schluss gesichert – ein entscheidender Faktor, um Vertragsstrafen, Reputationsschäden und Eskalationen in der Lieferkette zu vermeiden. Die Standortabwicklung erfolgte strukturiert und ohne Unterbrechung der Kundenbelieferung.
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